Montag, 3. Januar 2011

Musik Trends 2010

Es war ein turbulentes Jahrzehnt für die Musikindustrie, mit neuer Technologie, die mehr und mehr Bands erlaubt, ihre Aufnahmen selbst zu erstellen und zu vertreiben und die es Fans ermöglicht, mehr Musik zu hören, als zu irgendeinem Zeitpunkt zuvor in der Geschichte. 

Vor dieser Kulisse kamen eine Reihe von Trends im Jahr 2010 auf, die aufzeigen, was die Zukunft bringen könnte. Hier sind einige Beispiele: 

• Android Style: Futurismus ist Mega-In und Entertainer sind bis zu ihren bionischen Augäpfeln damit verbunden. Lady Gaga, Rihanna, Janelle Monae, Robyn und Christina Aguilera lieferten Variationen über Science-Fiction-Themen und schlüpften auf ihren letzten Alben und während ihrer letzten Tourneen in die Rollen von sexy Robotern. Die Black Eyed Peas hüpften auf ihrer letzten Stadion-Tour herum wie Weltraum-Invasoren. 

Dieser Trend geht Hand in Hand mit der fortgesetzten Beliebtheit der Auto-Tune-Software auf unzähligen Pop-Hits, die menschliche Stimmen in Hal verwandeln, den Roboter aus "2001: A Space Odyssey".

• Der Twitter-Bug: Immer mehr Künstler verweigern sich den traditionellen Medien und wenden sich direkt an ihre Fans, um Nachrichten zu verbreiten und dies kann man kaum besser und direkter bewerkstelligen, als über Twitter. Im Jahr 2010 eröffneten Künstler wie Kanye West und Wayne Coyne von den Flaming Lips Twitter-Konten und zogen sofort Unmengen von Anhängern an. 

• Hier kommen die Regierungsvertreter: Die Regierungen von Frankreich, Schweden und England beziehen sich stärker in den Versuch ein, File-Sharing von urheberrechtlich geschützter Musik und weiteren Inhalten im Internet zu kontrollieren. Die US-Regierung unternahm erste vorsichtige Schritte in diese Richtung mit der Ernennung von Victoria Espinel zur Koordinatorin für die Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte. Sie stellte eine Strategie für den Umgang mit Internet-Tauschbörsen vor, die in den vergangenen zehn Jahren zu einem 50-prozentigen Rückgang der Einnahmen der Musikindustrie geführt haben. 

• Der Internet backlash: Künstler haben seit Jahren zwiespältige Gefühle gegenüber der digitalen Kultur. Auf der einen Seite wertschätzen sie die Möglichkeiten. Über das Internet können sie ihre Musik verbreiten und mit ihren Fans kommunizieren. Andererseits sind sie besorgt darüber, wie sich diese neuartigen Vertriebsmodelle monetarisieren lassen. Nun haben eine Reihe von Künstlern, darunter Stevie Nicks und Elton John eindringlich ihre Stimme erhoben. Prince erklärte das World Wide Web als Auslaufmodell und T. Bone Burnett riet aufstrebenden Künstlern, sich gleich ganz fern zu halten. Ihre Klagen drehen sich um zentrale Fragen: Die Internet Fast-Food-Kultur hat die Entwicklung von Künstlern unterhöhlt  und die Technologie hat die Klangtreue zerstört. 

• Die Live Nation-Ticketmaster Mega-Fusion: Das US-Department of Justice rechtfertigte die Genehmigung einer Fusion zwischen dem US-Top Konzertveranstalter (Live Nation) und der US-Top-Ticketing-Agentur (Ticketmaster), mit den Worten, dass Künstler und Fans von der Schöpfung dieses Koloss sogar profitieren und der Musikindustrie zu neuen Impulsen verhelfen könnten. Stattdessen ist die Konzert-Industrie im Arena-und Amphitheater-Bereich (seit den 60er Jahren ein Eckpfeiler des Rock-Business) im Sommer eingebrochen, in der Regel die profitabelste Zeit des Jahres für den Tournee-Geschäft.

Quelle: http://www.centredaily.com/2010/12/31/2426142/2010-music-trends-included-twitter.html

Groupon: Groupon nahm die Welt im Jahr 2010 im Sturm und erreicht einen Börsenwert von $ 1.35 Milliarden. Die Rabatt Website gab der Musikindustrie mit dem Verkauf von Konzert-Tickets einschließlich der Tourneen von Bon Jovi und Snoop Dogg sowie den Verkauf von Musik von Acts wie Rihanna eine neue Hoffnung.

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