Freitag, 13. Januar 2012

Guest Commentary: What's ahead for the ticketing industry in 2012 | TicketNews

Guest Commentary: What's ahead for the ticketing industry in 2012 | TicketNews: Mark Tacchi

Auszug:

Wie wird sich die Ticketing-Industrie in 2012 entwickeln

Vier Voraussagungen von Mark Tacchi

- Mobile Ticketing

"IPhone" war die Nr. 1 der Suchbegriffe auf Yahoo im Jahr 2011. Etwa 44 Prozent der Amerikaner besitzen bereits ein Smartphone.

Bis 2015 wird mindestens 50 Prozent unseres Geschäfts mobil abgewickelt werden. Während der nächsten 12 Monate erwarte ich, dass Mobil-Anwendungen der am schnellsten wachsende Bereich unseres Geschäfts sein wird.

- Cloud-Systeme werden in die Höhe schnellen

Die Geschwindigkeit und Flexibilität, die Cloud-basierte Systeme bieten, wird die Ticketing-Branche erheblich verändern. Cloud-basierte Ticketing-Anbieter können Upgrades für alle Kunden fast sofort und mit sehr geringen Vertriebskosten anbieten.

- Neue mobile Ticketing-und Cloud-Computing-Applikationen werden die Arbeit unserer Veranstalterkunden stark verändern.

Alles was Veranstalter benötigen ist ein Smartphone oder eine Tablet, um Tickets praktisch überall zu verkaufen. Wegen der geringen Einstiegskosten für Mobile Ticketing, werden selbst kleinere Venues in der Lage sein, die Vorteile dieser Technologie zu nutzen.

- Social Media Verknüpfungen

Derzeit wird Social Media von den meisten Ticketing-Unternehmen noch nicht optimal eingesetzt. In 2012 werden wir noch viele weitere Locations sehen, die Vorteile nutzen werden, wie Check-in via Foursquare oder Facebook, Empfehlungen von "Freunden", Veranstaltungen zu besuchen sowie die Möglichkeit, das Haus mit Last-Minute-Groupon-Kunden zu füllen.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Ticketing 3.0: Facebook Becomes A Box Office | TechCrunch

Ticketing 3.0: Facebook Becomes A Box Office | TechCrunch

Auszug:
Es war einmal, da kauften wir unsere Tickets von einem Kassierer an der Abendkasse vor Ort. Im Laufe der Zeit haben wir einen Teil der Arbeit aus den Händen des Kassierers genommen und die Tickets zu Hause gekauft - im Web (gegen Gebühr, wohlgemerkt.) Ist das, was wir jetzt sehen, der nächste Schritt in der Evolution des Ticketing? facebook.
Die facebook-Ticketing-Applikation der Firma Ticketfly, die letzte Woche startete, zielt darauf ab, den Umsatz zu steigern, indem sie Leute wissen lassen, wenn ihre Freunde ein Ticket kaufen. Die Idee dahinter ist, den kompletten Ticketing-Prozess vom Einholen von Informationen über eine Show bis zum Kauf einer Eintrittskarte komplett in facebook abzuwickeln
Dies könnte schnell zu einem wichtigen Teil des Ticketing-Marktes werden. facebook-Künstlerseiten werden mehr, da Fans immer mehr nach Künstlern suchen, die sie bereits kennen oder die sie kennenlernen möchten. Hinzu kommt, dass viele Musikdienste die Hörgewohnheiten ihrer Nutzer an soziale Netzwerke senden bzw. " scrobbeln ". All diese musikalischen Aktivitäten seiner Nutzer macht facebook zu einem interessanten Ort, um Tickets zu verkaufen.
Nun können Anwender Tickets auf facebook-Künstler-Seiten kaufen, ohne auf eine externe Seite, wie Ticketmaster geschleust zu werden, meldet Ticketfly, ein facebook Connect Launch-Partner. Künstler (oder deren Mitarbeiter) installieren die App auf ihrer facebook Künstler-Seite und Nutzer authentifizieren sich mit ihrem facebook-login.
Wenn die Band (oder wer sonst die app steuert) seinen "facebook Kauf-Verstärker“ aktiviert und Nutzer ein Ticket kaufen, bekommen Ihre Freunden das gemeldet, um z.B. auch bei der Show dabei zu sein oder die Band an einem anderen Ort zu sehen.,
"Es dauerte ein paar Minuten, um den Kauf-app zu laden", sagte Eboni Jones, Marketing und Kommunikation für Parish Entertainment Group, eine Beta-Partner des Service App. "Wenn Sie das Ticketfly Marketing-Tool "facebook Purchase Amplifier, nutzen, wird sich der Ticketverkauf auf jeden Fall erhöhen - und Sie überlassen es den Fans ".

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Freitag, 6. Mai 2011

Ticket-Preis-Vergleich: fat freddy´s drop

fat freddy´s drop - strasbourg by mimamoe
fat freddy´s drop - strasbourg, a photo by mimamoe on Flickr.


Ticket-Preis-Vergleich

Fat Freddy´s Drop - Tourveranstalter: FKP Scorpio

Montag, 27. Juni 2011, 20:00 Uhr
CAPITOL, Goethestr.1-5,
63067 Offenbach
Tickets:

Website
Ticketpreis €
Versandkosten €
print@home €
34,00
3,90
Ja, kostenfrei
34,25
5,00
Nein
36,25
4,90
Nein
34,00
2,00
Ja, kostenfrei
35,75
5,00
Nein



Dienstag, 15. März 2011

New strategies: Direct-To-Fan Marketing - so wird's gemacht!

Why I Am Obsessed With Direct-To-Fan Marketing - hypebot

Michael Fiebach weiss, wie Direct-to-Fan Marketing funktioniert. Das zeigt er durch die Erfolge, die er mit der Band OCD gemacht hat.



Auszug:

"Als ich an Bord kam, hatte sie rund 9.000 Facebook-Fans. Sie hatten keine Website. Sie hatten 0 E-Mail-Adressen. Nun, wir sind im digitalen Zeitalter, richtig? Dies ist ein Traumjob für mich. Diese Jungs sind erst18 und daran interessiert, mit mir den steinigen Weg zu beschreiten. Sie hatten bisher keine Direct-to-Fan Marketing-Tools oder musikspezifische Online-Tools eingesetzt. Alles, was sie hatten, war ein Facebook-Seite und einen Youtube-Kanal. Ihre Musik vertrieben Sie über Mediafire Links oder Links von Bloggern .

Das Schönste aber ist: Die Leute lieben die Musik von OCD und es gab schon einige die-hard fans ….
OCD war gerade dabei, ein Mixtape fertig zu stellen und sie teilten mir mit, der Launch hierfür wäre der 7. März ,... das erzählten sie mir am 3. März. Ich hatte also 4 Tage um eine Direkt-to-Fan-Kampagne für sie zu starten, in der sie ihr Mixtape im Austausch für die E-Mail-Adresse anbieten.

Unser Plan:

-Erstellung einer 1-Page HTML-Website mit Hilfe des Topspin "Email for Media" Widget, welche die notwendigen API-pulls für die einschlägigen sozialen Medien beinhaltet.

-Einbinden einer T-Shirt Kaufoption mit Hilfe der Topspin E-Commerce-Anwendung. Wir hatten noch keinen Umsatzplan für den T-Shirt Druck; unser Hauptziel war es, die Kaufoption auf der Website sowie der Facebook Seite anzubieten.

-Erstellung einer Facebook "Bandpage" mit Hilfe der Software RootMusic Launch und die Einbindung von „Like to listen“ für die 1. Hälfte des mixtape, und "Email-Capture to listen“ für die 2. Hälfte des Mixtape.

-Start einer "Team OCD" bandcamp Seite

-Launch einer Website für Wiseman Records

... und das alles in 4 Tagen.

Ziele:

-Erhalt von mindestens 2.500 E-Mail-Adressen. Laut Ian Rogers von Top Spin ist dies die Marke, ab der ein rentables Geschäft für Direct To Fan-Angebote beginnen kann ….

-Erhöhung der Facebook "Likes" um mindestens 820 in der ersten Woche ….

-Verkauf von genug T-Shirts, um einen Break Even hinsichtlich der Aufwendungen für die Web-Entwicklung zu erreichen...."


All diese Ziele wurden erreicht und zum Teil mehr als übertroffen. Mehr lesen und die Videos von OCD sehen HIER

Donnerstag, 3. März 2011

New strategies: Mike Daisey verschenkt erst seine Gage und bekommt sie nach der Show zurück (und verdient auch noch)

Performance-Künstler Mike Daiseys Show am Berkeley Repertory Theatre, "The Last Cargo Cult", begann damit, dass er US-Banknoten bei Einlass an das Publikum aushändigte (Banknoten von $ 1 bis $ 100).

Als Daiseys Show zu Ende war, machte er dem Publikum klar, dass das Geld, das er verteilt hatte, die gesamte Gage war, die das Theater an diesem Abend für seine Show gezahlt hatte und bat das Publikum dann, ihm einen Teil oder das ganze Geld zurück zu geben und wenn es ihnen gefallen hätte, wäre er auch sehr erfreut, wenn sie mehr zahlen würden. Am Ende der Show hatte Daisey nicht nur das ganze Geld zurück ,dass er ausgegeben hatte, er machte noch zusätzliche $ 1,169.00.

Quellen:
http://bit.ly/hBCUBf
Berkeley Rep Blog: How did Mike make out?

(Image: kevinberne.com)

Samstag, 12. Februar 2011

LCD Soundsystem James Murphy wettert gegen die Schwarzhändler


LCD Soundsystem
Originally uploaded by the social
James Murphy von LCD Soundsystem hat innerhalb kürzester Zeit seine Show im Madison Square Garden ausverkauft und wettert nun gegen Schwarzhändler, die zum Teil Tickets über 1000 Dollar anbieten. Fünf weitere Shows wurden in einem anderen Venue angesetzt. Auf seiner Homepage schreibt er:


holy shit
this here is just to say that we were more than taken aback and surprised about the speed of ticket sales for the april 2nd msg gig, as well as the effectiveness of scalper pieces of fucking shit at getting their hands on said tickets before fans could, and it’s knocked us on our asses.
no—we didn’t have a smart paperless ticketing system in place, and no—we didn’t have the pre-sale worked out very well, but this is simply because we’ve never sold anything out so quickly in our lives, and certainly never sold out anything as big as msg. i personally thought i was being bold in suggesting to our manager that we might sell it out “in 10 days”. that was my bold claim. everyone laughed at me. it’s us and liquid liquid. that’s it. we had meetings and meetings about the “other band” we needed to “fill the place”, as we were definitely considered to be nowhere near big enough (most of these bands were, like, way bigger than us, by the way).
we didn’t sell out hollywood bowl, and that was with both hot chip and sleigh bells. there was, i repeat, no expectation of our selling this out either. my main concerns at the time were things like ticketmaster charges—how they were going to make the tickets ridiculously costly… we never dreamed some shitbags would try to get thousands for our show. it’s insane.
but it happened. we all looked at each other in horror and sat there. i mean, aren’t you supposed to be psyched? your band sold out madison square garden! i live in nyc, and that’s the place. i saw the jackson’s victory tour there when i was a kid.
but there it was—the shit was gone, and people—not just people, but fucking proper fans—were pissed. nancy from the band tried to buy tickets. failed. i tried. failed. our best friends—not wanting to hassle us for guestlist spots tried—failed. i bought 2 tickets to my own show for 3 times the value like an idiot to see if real tickets showed up. my family got burned.
it was, to say the least, weird.
we tried getting another day at msg. i’d mentioned this before and most everyone kind of rolled their eyes at me. “2 madison square garden shows, dude? really?” i thought, well, just in case, you know? maybe some people would fly from other places or something. but msg, being one of the most popular venues on the planet, was unsurprisingly booked. (for the record: just because it doesn’t look booked on the internet, doesn’t mean it’s available. just saying.)
we tried calling our lawyer about the ticket scalping. “it’s legal”. no joke. it’s fucking legal. i tramped around with friends and band getting insane. i wanted to buy some expensive tickets and then track the seller down to beat him. i acted stupid. i did some classic, shakespearean vain “fist shaking”, etc. i made angry tweets. (i’m wondering now what on earth could be less effective and more of a first-world spoiled idiotic move than “angry tweets”? jesus.) i read conspiracy theories about how this was some cash-grab i orchestrated. i read that there are 50,000 seats at msg (i think our show will have 13k). i read that people had already bought flights, hotels. wanted to bring their kids. waited in the cold. i read that some people thought this was one of the reasons we were calling it quits (check). i read that this was a media stunt we planned. i read very funny comments from my friend aziz, one of which was taken seriously (that msg had given me 30,000 tickets personally for guest list). i read that i was giving all the tickets to my “new celebrity friends” (aziz is about the closest thing i have to a “celebrity friend”, and we met at terminal 5 watching hot chip when we were, well, not very “celebrated”). i read that we should cancel the show and put the tickets up on sale in a better fashion. i read that we should not do that, for fuck’s sake. i read that we should go fuck ourselves.
i read a lot of stuff, waiting to hear if we could get another night at msg, which seemed like the only option. but it failed. then i kind of sat in my house, trying not to worry for 20 minutes, and made a very, very good coffee.
i don’t know what people think about us, really. i’d love to say i don’t care, but i do. these people in my band—they are my very good friends. i love them very much. i love this band very much. everything about it. i’m very proud of it—of us, and i get defensive when people talk shit about us. i feel like we’ve been able to do something sort of special for 9 years: making music we like the way we like it. going on tour and playing, no computers or bullshit. no in-ears. a bunch of weird substitute teachers just trying to play something like the bands we loved growing up. whenever anyone said shit about us being sellouts or something, it stung, because i consider this entire thing—the band, everything—to be a communication between us and whoever is listening, and not just a thing unto itself. i remember being a fan and seeing bands, thinking “this is us. this is you playing and me/us watching” and how real that connection was, and i always wanted to honor that strange relationship with our band. so when someone felt wronged or hurt or outraged, it stung. it stung because, on some level, regardless of the “you can’t please everyone” stuff that gets rationally said to you when this shit happens, it meant that i’d failed. i’d failed to communicate. on the other hand, i’ve had my world turned upside down by a lot of amazing things people have said about us, or to us. i’ve met fans and made friends, and felt very strongly how that relationship actually works—and how we brought ourselves, each other, finally here, to where we play our last show—and biggest show ever—together, at this amazing place.
and then, this fucking ticket thing happened.
so to the point. you can’t make everyone happy, and i’m sure this will wind someone up somewhere (“but i paid $600 for one seat at msg!!!) or seem like some shitty “plan” to someone else (“they were gonna do it all along!!! it’s all a big retirement money plan to bilk the fans!!!”) or something else that someone who theoretically likes our band thinks (why are you trying to buy a ticket?? how could you even listen to a band that you think is capable of some of this shit!??) but we’ve come up with the best solution i can think of, as quickly as possible so as to deflate the market for those scalping scumfucks.
we’re going to play 4 shows at terminal 5 in nyc leading up to the msg show, and they will include most if not all of the songs we play at msg. the farewell run-up to the last dance. it’ll be the 28th, 29th, 30th and 31st of march. obviously we’re going to look seriously at the way we sell these tickets. not “paperless, (i’ve been advised that the “paperless” thing is apparently now illegal in ny… seriously—don’t ask me) but there are some ideas floating around that could be just as effective (though it’ll take a minute to get folks in the door.)
we’ll announce the shows officially early in the week, and tickets will be on sale soon after. we’re announcing all the shows at once, and if they don’t sell out, i don’t care. i just want to give people who actually want to see us a chance to see us. for a reasonable ticket price. and i want to drop the price of the msg tickets being sold by piece of shit scalpers.
oh—and a small thing to scalpers: “it’s legal” is what people say when they don’t have ethics. the law is there to set the limit of what is punishable (aka where the state needs to intervene) but we are supposed to have ethics, and that should be the primary guiding force in our actions, you fucking fuck.
and to everyone else: thank you. you rule. don’t let the shitbags win.
i feel like conan o’brien.
james

Sonntag, 6. Februar 2011

AEG gründet Joint-Venture mit Outbox


Das neue AEG / Cirque du Soleil / Outbox Joint Venture ist gut positioniert, um mit ihrer Kombination von Inhalten, Venues, Glaubwürdigkeit und ihrem innovativen Modell Furore in einem sich ändernden Ticketmarkt zu machen. Aber das bedeutet nicht, dass es einfach sein wird. Ticketmaster bleibt mit íhren Assets in einer dominierenden Position.

Hauptakteure in dem Deal sagen, das Joint Venture bietet einfach eine Alternative in einem zunehmend mit Optionen überfüllten Markt. "Einige Leute sehen diese Ankündigung als einen Schuss vor den Bug von Ticketmaster, so ist das aber nicht zu sehen", erlärt AEG Geschäftsführer Tim Leiweke Billboard.biz. und fährt fort: "Tatsache ist, dass dies von Ticketmaster bereits erwartet wurde."


Seit Live Nation und Ticketmaster ihre Fusion im Januar 2010 beschlossen haben, hat AEG unter Lizenzbedingungen die Ticketmaster Ticketing-Software unter der Bedingung eingesetzt , dass das US Department of Justice die Fusion genehmigt. Das DOJ verschaffte  AEG die Möglichkeit, die Software für bis zu fünf Jahre zu lizenzieren und half somit, sein eigenes Ticketing-Geschäft aufzubauen und den Wettbewerb auf dem Markt zu stärken. 
Warum jetzt also diese Aufruhr, wo doch noch vier Jahre übrig sind? "Wir werden weiterhin eine bestehende Beziehung mit Ticketmaster und Live Nation haben und wir wollen hier keine Brücken verbrennen, wir nehmen uns Zeit, nehmen ihnen und ein wenig von dem Druck des Übergangs ab und achten darauf, dass der Übergang in einer Weise erfolgt, die nicht die Beziehung mit unseren Kunden oder den Venues beeinträchtigt", sagt Leiweke.

Eine Live Nation Führungskraft bezeichnet diesen Schritt von AEG als "keine Überraschung, da AEG unter dem Dekret des  Justizministeriums verpflichtet war, das Ticketmaster-System im Laufe der Zeit zu verlassen. Wir hatten gehofft, es würde eher früher als später sein und sind begeistert vom neuen Partner.
Nicht nur, dass AEGs neues Venture anstrebt mit Outbox Tickets in AEG Venues und bei AEG Events zu verkaufen, sondern das Joint Venture tritt aggressiv im Wettbewerb für neue Ticketing Verträge auf, sobald bestehende Vertragsvereinbarungen mit Ticketmaster oder andere Unternehmen auslaufen. 
"Zum ersten Mal seit 20 Jahren gibt es zwei ernsthafte Konkurrenten im Ticketing Markt mit zwei völlig unterschiedlichen Geschäftsmodellen: Ein White-Label-Modell, bei dem der Veranstalter oder die Spielstätte komplette Kontrolle über sein Schicksal und seine Daten erhält und ein Mittler- Modell". "Dies ist nur Wettbewerb, nicht mehr und nicht weniger“, sagt Outbox Gründer Jean-Francoys Brousseau.
Das Outbox Ticketing-Konzept basiert auf einem "White-Label"-Modell, dass es dem Veranstalter erlaubt, seinen eigenen  Ticketing-Betrieb zu handhaben  und mehr Flexibilität verspricht. Die Veranstalter steuern selbst solche Dinge wie Service-Gebühren, Bestandsführung  und die Verwendung von Daten betreffend der  Ticketverkäufe über die eigene Website.  Die Outbox-Plattform wird bereits vom Cirque du Soleil, den Montreal Canadiens und dem Bell Centre in Montreal, sowie dem Kodak Theatre in Los Angeles genutzt.
Laut Rosen, ist der Schlüssel für Fans, Tickets auf der Website des Venues, also der Spielstätte, kaufen zu können .  "Wenn Sie eine Website wie eine Immobilie ansehen, ermöglicht es unsere Softwarelösung Kultureinrichtungen oder Sportstätten, den wahren Wert ihrer Webseiten zu erkennen. Denn wenn sich Kunden hier erst einmal aufhalten, werden die Sponsoring-Möglichkeiten wesentlich zwingender. Man ist viel näher am Kunden dran, wenn man selbst Zugriff auf die relevanten Daten hat." 
Aber wird das ausreichen, um Ticketmaster Kunden abspenstig zu machen? Ticketmaster betreibt die drittgrößte E-Commerce-Website der Welt und geniesst eine beispiellose Verbreitung durch die eigene Website und den Deal mit Wal-Mart . Die Ticketmaster-Datenbank und ihre Entwicklung zu einem Vermarktungspartner sind ebenfalls gewaltige Markteintrittsbarrieren. 
Rosen meint: "Viele versagen in diesem Geschäft und haben es im Wettbewerb mit Ticketmaster bisher nicht allzu weit gebracht, weil sie Software als eine Lösung verkaufen, anstatt als Ticketing-Profis aufzutreten und Softwarelösungen mit ihren Kenntnissen des Marktes zu verbinden und diese den Kunden anzubieten.
AEG erwartet den Beginn des Ticketverkaufs über Outbox innerhalb der nächsten sechs Monate und will seine globalen Venues innerhalb der nächsten zwei Jahre umstellen. Die AEG-Kollektion umfasst 105 Venues ,darunter das Staples Center in Los Angeles, das Target Center in Minneapolis, die Best Buy Theater in New York, Sprint Center in Kansas City, MasterCard Center in Peking, der Acer Arena in Sydney und die O2 Arena in London. 
"Die Einzigartigkeit diese Partnerschaft ist, dass wir ihnen 10 Millionen Tickets geben und sie damit das zweitgrößte Ticketing-Unternehmen in den USA werden, allein aufgrund unseres Geschäfts", sagt Leiweke und fügt  hinzu, dass er durchaus Zuwächse aufgrund von neuen AEG-Venues sowie von Aquisitionen erwartet.
Obwohl Outbox bisher weitgehend unbekannt auf dem internationalen Ticketing-Markt ist, meint Leiweke: „Sie könnten morgen das Staples-Center übernehmen  oder die O2-Arena.“ Dennoch räumt er ein, dass es noch viel Arbeit beim Aufbau des Joint- Venture gibt, einschließlich der Schaffung "einiger Software- Funktionen“. 

Update 090211: Auch interessant, was Irving Azoff, Chairman von Live Nation, hierzu meint:
http://www.hollywoodreporter.com/news/irving-azoff-interview-named-live-97493